Hohe Ansprüche: In exponierter Lage sind die Türen der Witterung deutlich stärker ausgesetzt als etwa Terrassentüren, die sich in einen geschützten Garten öffnen.

Unter den Dächern schlummert jede Menge ungenutzter Wohnraum. Das ist bei der heutigen urbanen Wohnsituation Unsinn. Immer mehr oberste Etagen werden auch aus diesem Grund um- oder ausgebaut. Gerade Dachwohnungen entfalten einen besonderen Reiz, wenn sie über eine Terrasse oder einen Balkon verfügen.

Dächer haben eindeutig mehr Potenzial. Es braucht nur wenige technische Lösungen. Beispielsweise lassen sich mit raffinierten Falttüren Wohnungen mit wenigen Handgriffen auf ganzer Breite nach draussen öffnen – ohne störende Türelemente und Rahmen. So wird der Freisitz in luftiger Höhe an schönen Tagen zu einem wahren Freiluftzimmer – die schöne Aussicht über städtische Dach- oder dörfliche Naturlandschaften inklusive.

Die ausgeklügelten Konstruktionen bestehen aus mehreren Flügeln und ermöglichen eine Öffnung von bis zu sechs Metern Breite. Die Anforderungen an die Türen sind hoch, schliesslich sind sie in exponierter Lage der Witterung deutlich stärker ausgesetzt als etwa Terrassentüren, die sich in einen
geschützten Garten öffnen. «Die gesamte Konstruktion muss robust und durchdacht aufgebaut sein», erklärt Theo Opgenorth von Frovin. Der Fenster- und Türenexperte setzt bei Falttüren ganz auf eine Zusammenarbeit mit dem Premium-Produzenten Lacuna. «Die dänischen Kollegen kennen natürlich die Anforderungen des skandinavischen Wetters besonders gut.» Klirrende Kälte im Winter, Hitze im Sommer, heftiger Regen und dazu salzhaltige Seeluft. In der Schweiz gibt es keine Seeluft, aber auch Wetterextreme, die das Material aushalten muss.

LANGE LEBENSDAUER
Als Grundmaterial setzt Lacuna auf FSCzertifiziertes Massivholz, das eine herausragende Stabilität garantiert. Die Türen werden aus Thermobuche (TMT Composite®), Lärche, Eichen- oder Mahagoniholz gefertigt und erreichen so Lebenszeiten von 30 bis 50 Jahren. Um die Belastungen im Zeitraffer zu simulieren, wurde ein Lacuna-Türflügel vier Monate lang im nächstgelegenen Hafenbecken versenkt. Das Element hat den Test im Salzwasser ohne Probleme überstanden. «Für den Einsatz in Dachwohnungen muss zudem die Isolierung besonders zuverlässig und widerstandsfähig sein», unterstreicht Opgenorth. «Als Standard bei den Falttüren hat sich eine doppelte Dichtung im Türrahmen und eine dreifach verstärkte Dichtung zwischen den Rahmen bewährt.»

Beim Design dominiert skandinavisches Understatement, das individuell an die jeweiligen Wünsche und Gegebenheiten angepasst werden kann. Falttüren sind mit und ohne Zierprofilierung sowie mit verschiedenen Oberflächen und Riegelteilungen erhältlich. Die Scharniere, Griffe und Beschläge bestehen immer aus gebürstetem, säurebeständigem, rostfreiem Stahl oder aus hochfestem Aluminium mit einer rostfreien Oberflächenbehandlung. Auf besonderen Wunsch hat Frovin künftig auch nach innen öffnenden Türen im Angebot. «Das bietet sich vor allem für kleine Terrassen oder auch Balkone an. So wird draussen kein Platz verschenkt», macht Opgenorth deutlich. Die Lacuna-Falttüren werden für jede Dachwohnung auf Mass angepasst.

www.frovin.de