Interface ist auf einem zielorientierten Weg zur Nachhaltigkeit.

Ein Ort, an dem Kreativität, Design, Natur und Produkt eins werden: der neue Living WorkPlace Zürich. In einem biophilen Arbeitsumfeld präsentieren die Interface Schweiz GmbH und die nora flooring systems AG gemeinsam ihre CO2-neutralen Bodenbelagskollektionen. Das Konzept des Standorts ist auf vielfältige Nutzungsmöglichkeiten ausgelegt: Büro, Showroom, Beratung und Veranstaltungen.

Wer den Living WorkPlace betritt, findet sich in einer Arbeitswelt wieder, die der typischen Topografie einer Bergwelt nachempfunden ist. Sie gliedert sich in Nadel- und Mischwald am unteren Hang, Wiese, Weide und Alp nach weiteren Höhenmetern und einer steinigen Felsregion gen Bergspitze. Das Konzept stammt vom oberbayerischen Innenarchitekturbüro Zweiraumbüro, geführt von Sarah Scheitinger und Uschi Kubiak. Sie haben die verschiedenen Höhenprofile auf den Living WorkPlace übertragen, dessen vorderes Areal mit Eingang, Lounge-Bereich, Besprechungsraum, Teeküche und Materialtisch sowie Sitzfenstern dem Wald nachempfunden wurde. Daran schliessen sich die Arbeitsplätze und ein weiterer Rückzugsraum für Besprechungen im Stil der Alp mit angrenzender Wiese an. Die Bergspitze wird im letzten Besprechungsraum erreicht. Die Gestaltung ist geprägt von natürlichen Farben wie Beige, Grün und Grau, Materialien wie Holz, Glas und Textilien in Steinoptik, grossen Fensterflächen mit einem weiten Ausblick, organisch geformten Lampen und vielen Pflanzen, um so den Naturbezug herzustellen. Dazu bilden die Bodenbeläge von Interface und nora in Design, Farbe und Textur eine optimale Ergänzung des Biophilic Designs.

Symbol für die Nachhaltigkeitsreise
Der Berg stellt nicht nur einen lokalen Bezug zur Region her, er steht vor allem seit über 25 Jahren als Symbol für die Nachhaltigkeitsreise von Interface, die dem Erklimmen des Gipfels gleichgesetzt ist. Ziel ist es, bis 2040 als Unternehmen CO2- negativ zu sein. Ein wichtiger Meilenstein ist auf diesem Weg bereits erreicht: Alle Bodenbeläge von Interface und nora sind über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg CO2-neutral gestaltet. Dies stellt das Unternehmen mit seinem von Drittanbietern verifizierten Programm Carbon Neutral Floors™ sicher, bei dem der Hersteller bisher noch unvermeidbare Emissionen freiwillig ausgleicht und Emissionsminderungszertifikate für Klimaschutzprojekte erwirbt. Die Treibhausgasemissionen in den Produktionsstätten für Teppichfliesen wurden seit 1996 bereits um 96 Prozent und der CO2-Fussabdruck (cradle-to-gate) von Teppichfliesen um 76 Prozent reduziert. Auch im nora-Werk in Weinheim laufen ambitionierte Projekte, um die CO2-Emissionen kontinuierlich zu verringern. Interface formuliert sein Nachhaltigkeitsbestreben mit der Mission Climate Take Back™. Hier hat es sich das Unternehmen zur Aufgabe gemacht, zur Umkehr der globalen Erwärmung beizutragen. Ein wichtiges Etappenziel auf dem Weg ist dabei die Umstellung des kompletten Teppichfliesensortiments auf die PVC- und bitumenfreie Rückenkonstruktion CQuest™Bio, bei der biobasierte und recycelte Materialien zum Einsatz kommen. Mit der Einführung von Embodied Beauty™ wurden zudem die ersten CO2-negativen Teppichfliesen präsentiert. Nils Rödenbeck, Vice President & General Manager DACH bei Interface: «Der Umzug in den neuen Living WorkPlace Zürich ist für uns ein grosser Schritt. Wir freuen uns, dass wir damit hier in der Schweiz stärker Präsenz zeigen können und unsere Partner in einer Location empfangen, die viel von Interface, nora und unserer Kultur widerspiegelt. Der Schweizer Markt ist für uns sehr wichtig, da es viele spannende Projekte gibt, die auf Nachhaltigkeit setzen. Wir haben hier bereits fantastische Partnerschaften und hoffen, diese mit unserem neuen Standort weiter auszubauen.»

Ein belebtes Büro
Der Showroom ist aus Erlenbach am Zürichsee ins Herz der Stadt gezogen, damit im urbanen Umfeld die Nähe zu den Kunden und Partnern verstärkt werden kann. Die Räumlichkeiten auf 265 Quadratmetern Fläche bieten Platz für sechs Mitarbeitende sowie weitere mobile Arbeitsplätze für den Vertriebsaussendienst. Das Interior- Konzept folgt den Maximen einer modern gelebten Kultur und Arbeitswelt. Steh- und Sitzarbeitsplätze, zonierte Bereiche für konzentrierte Einzelarbeit sowie die kommunikative Teamarbeit wechseln sich ab. Die Mitarbeiter kommen ganz im Sinne von New Work zukünftig ohne festen Arbeitsplatz aus, was die Flexibilität und eine individuelle Arbeitsweise fördert. Die neuen Räumlichkeiten werden auch für Beratungsgespräche und Veranstaltungen genutzt. «Wir laden unsere Kunden und Partner dazu ein, den Living Work-Place mit Leben zu füllen und das Unternehmen live zu erleben. Zudem können sie die Bodenbeläge hier nicht nur am Mustertisch kennenlernen, sondern auch vor Ort verlegt sehen. So schaffen wir eine erste visuelle Live-Erfahrung, die einen Eindruck vermittelt, wie die Beläge im Raum wirken», so Bettina Haffelder, Vice President nora DACH. Der Living Work-Place Zürich ist ein Beispiel moderner, naturverbundener Büroarchitektur. Mit dem integrierten Büro- und Showroom-Konzept zeigt das Unternehmen, wie besondere Bodenlösungen zu einer wohltuenden Umgebung beitragen können. Viele Pflanzen sorgen nachweislich für ein gutes Raumklima. Organische Formen, natürliche Materialien und Farben sorgen zudem für Wohlbefinden bei Mitarbeitenden und Besuchern, bieten Inspiration und fördern nachhaltige Innovationen.

Historische Adresse
Die neue Adresse des Living WorkPlace befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, das im Erdgeschoss durch Interface wieder eine langfristige Nutzung erfährt. Erbaut wurde es von 1909 bis 1911 und beherbergte bis 2007 den Kunstsalon Wolfsberg, der 1911 vom Steindrucker Johann Edwin Wolfensberger gegründet wurde. Das Gebäude enthielt neben Geschäftsräumen und einer Druckerei die Wohnung der Familie Wolfensberger. Hier haben nun Interface und nora ihre neue Heimat gefunden – hinter einer traditionellen Fassade und mitten in der dynamischen Stadt. Diese zentrale Lage ermöglicht es Kunden und Partnern, Design, Innovation und nachhaltige Lösungen unkompliziert zu entdecken.

www.interface.com