Bienen wissen genau, was sie wo finden.

Mit dem Frühling erwacht die Lust am Gärtnern. Die Zeit ist reif für Projekte im Freien. Ein neues Blumenbeet bringt nicht nur Farbe und Abwechslung, sondern lockt auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge in den Garten. Blütenzauber im Garten erfreut nicht nur die Besitzer. Bienen wissen genau, was sie wo finden. In blühenden Katzenminzen summt es den ganzen Tag.

Ein gelungenes Gartenbeet fasziniert mit wechselnden Blütenkombinationen und einer harmonischen Abstufung zwischen niedrigen und hochgewachsenen Pflanzen. Doch wie entsteht eine solche Rabatte, die ihren ganz eigenen Charme ausspielt und für ein ausgewogenes, dynamisches Bild sorgt? Die nicht nur uns gefällt, sondern auch bei
Hummeln, Bienen und Schmetterlingen Anklang findet? Auf der Suche nach Pollen und Nektar schwärmen diese aus – und werden nicht nur in der Natur, sondern auch auf Balkonen und in Gärten fündig. Voraussetzung sind vielfältige Bepflanzungen mit einem breiten Blütenangebot. Ein besonderes Insektenmagnet ist ein bunter Mix aus Früh- und Spätblühendem, aus einjährigen Saisonpflanzen und mehrjährigen Blütenstauden. Ob Strauchbasilikum oder Ringelblume, ob Schafgarbe oder Storchenschnabel: Jede Pflanze zieht unterschiedliche Insektenarten an. So scheinen die Hummeln dem Nektar des Fingerhuts ganz besonders zu verfallen, während Bienen und Schmetterlinge gerne mit dem Steppensalbei (Salvia nemorosa) einen Flirt eingehen. Wer in der Gärtnerei spezifisch
danach fragt oder sich nach dem Insektenpflanzen-Label von JardinSuisse umschaut, geht sicher, dass die gekauften Pflanzen für die Insektenwelt besonders wertvoll sind.

Zwei empfehlenswerte Blumenbeete sollen hier exemplarisch für die vielfältigen Möglichkeiten von Pflanzenkombinationen stehen und jeden auch noch so kargen Garten
in ein kleines Blütenparadies verwandeln.

Der Hingucker für den Vorsommer
Für halbschattige bis sonnige Standorte eignet sich eine Kombination aus Fingerhut, Schafgarbe, Wolfsmilch und Steppensalbei. Der Fingerhut ist mit seiner aufrechten Wuchsform das blühende Rückgrat des Beetes, während die tellerförmigen Blüten der Schafgarbe die Horizontale betonen.

Wolfsmilch und Steppensalbei schliessen das Beet mit ihrem niedrigen Wuchs nach vorne hin harmonisch ab. Ein bunt durchmischtes Konzept, das im Frühsommer seinen Höhepunkt hat.

Den Sommer mit zarten Farben zelebrieren
Ein Pflanzkonzept, das mit seiner Fülle an verschiedenen Blütenformen den Sommer auf den Punkt bringt. Es ist ein Mix aus Einjährigen wie Schmuckkörbchen und Patagonischem Eisenkraut, kombiniert mit mehrjährigen Blütenpflanzen wie Katzenminze, Prachtkerze und Lavendel. Die Komposition mit Fokus auf sanftes Rosa und Hellblau blüht von Juli bis September pausenlos durch.

Nebst den Farben ist es auch der Duft des Lavendels, der den Garten bereichert und einen Hauch von Südfrankreich mit sich bringt.

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